Die ersten Schritte der Milchverarbeitung

Campina verarbeitet Milch zu einem breiten Sortiment, das Milcherzeugnisse zum Trinken und zum Auslöffeln (Joghurts, Desserts), Käse, Butter sowie Ingredienzen für die internationale Nahrungs- und Pharmaindustrie umfasst.

Doch was auch immer Campina aus der Milch oder den Milchbestandteilen macht: Einige Schritte, wie das Trennen von Milch in Sahne und Magermilch, gehören eigentlich immer zum festen Programm.

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Die Milch in der Molkerei

Die Milch, die der Milchsammelwagen in den Molkerei- und Produktionswerken von Campina abliefert, kommt in große Lagertanks.

Milch ist Milch, aber nicht jede Milch ist gleich
Milch ist zwar immer Milch, aber nicht jede Milch gleicht der anderen. Bei der Lagerung wird das berücksichtigt. Die normale Milch von Campina, die Campina-Milch mit einer ausgewogeneren Fettsäurezusammensetzung (Niederlande, Belgien), die Landliebe-Landmilch von Kühen mit heimischer, traditioneller Fütterung (Deutschland) und die biologische Milch werden getrennt voneinander gelagert. Dies gilt auch für die Milch der Campina-Milchviehhalter aus der niederländischen Provinz Noord-Holland, aus der Campina nordholländischen Käse mit der geschützten Herkunftsbezeichnung der Europäischen Union herstellt.

Qualität
Die Milchviehhalter und die Mitarbeiter von Campina arbeiten gemäß Qualitätsrichtlinien, mit denen die Verfahrensqualität kontrolliert wird. Hierzu gehören selbstverständlich die ISO-Vorgaben, und in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit werden die Prozesse gemäß HACCP (Hazard Analysis of Critical Control Points) und BRC (British Retail Consortium) immer mehr zur Norm.
Daneben werden während der Prozesse in den Werken Qualitätsbestimmungen durchgeführt.

Pasteurisieren und standardisieren

Unmittelbar nach dem Abliefern der Milch beginnt die Verarbeitung. Ein wichtiger erster Schritt ist die Pasteurisierung, bei der die Milch ganz kurz erhitzt und dann schnell wieder abgekühlt wird. Dadurch werden unerwünschte Bakterien auf effektive Weise unschädlich gemacht. Anschließend wird die Milch bei niedrigen Temperaturen gelagert.

Fettgehalt
Ein anderer Anfangsschritt ist die Standardisierung, das heißt das Einstellen des Milchfettgehalts. Nachdem die Milch in großen Zentrifugen bei schnellen Umdrehungen in das leichtere Milchfett (Sahne) und die schwerere Magermilch getrennt worden ist, werden diese Milchbestandteile wieder zusammengefügt. So entstehen die verschiedenen Milchsorten mit unterschiedlichem Fettgehalt. Für Vollmilch sind das 3,5 Prozent, für fettarme Milch 1,5 Prozent und für Magermilch 0,1 Prozent. Die meisten Landliebe-Produkte (Deutschland) sind aus nicht entrahmter Landmilch und haben somit den naturbelassenen Fettgehalt der Milch. Das schmeckt man.

Sahne

Bei den vorbereitenden Schritten zur Herstellung von Milchprodukten entsteht Sahne (Rahm). Sahne sorgt für eine natürliche Geschmacksverfeinerung und ist eine echte Köstlichkeit.
In erster Linie wird hier jeder an Schlagsahne denken. Doch auch Joghurts und Desserts verleiht Sahne eine besondere Cremigkeit und einen verführerisch vollen Geschmack. Außerdem wird Sahne zu echter Butter verarbeitet.

Magermilch

Ein Grundprinzip der Molkereibranche lautet: Erst die Sahne von der Magermilch trennen. Magermilch enthält außer Milchfett alle wertvollen Stoffe der Milch, wie Eiweiße, Calcium und Mineralstoffe.
Nach der Trennung (Separation) in Sahne und Magermilch können Milcherzeugnisse aller Art hergestellt werden – sei es aus Magermilch, aus Sahne oder aus beidem.

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